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Eine nach oben gereckte Hand steht mitten auf dem Bürgersteig am Bayreuther Luitpoldplatz. Sie ist fast mannshoch, aus Holz. Dort, wo bei einer menschlichen die Schlagader verläuft, sind mehrere rote Linien quer aufgemalt – sie sollen lebensgefährliche Ritzungen darstellen. In Großbuchstaben prangt das Wort VERZWEIFLUNG auf der Skulptur. Sie ist Teil einer kleinen Kunstmeile, die Schüler und Schülerinnen der elften Klassen des Graf-Münster-Gymnasiums anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Frauenhauses der Caritas geschaffen haben.