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Das 2017 eingeführte Bundes-Teilhabe-Gesetz (BTHG) ist nicht weniger als ein Systemwechsel. Eine einschneidende Veränderung erfolgt zu Jahresanfang 2020. Dann wird die persönliche Hilfe für den Menschen mit Behinderung getrennt von der Wohnform. Lebt er in einer Einrichtung, wird er vom Bewohner zum Mieter. Daher befasste sich ein Fachtag der Caritas mit den Herausforderungen des BTHG. Er richtete sich vor allem an Mitglieder von Bewohnervertretungen, Werkstatträten und Angehörigen- und Betreuerbeiräten.
Die 24 Millionen Euro, die die Staatsregierung für Frauenhäuser eingeplant hat, werden dazu dienen, neue Plätze und neue Stellen zu schaffen. Das versprach Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer bei der Feier zum 40-jährigen Bestehen des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Bayreuth. Auch sonst erhielt die katholische Wohlfahrtsorganisation viel Lob, Anerkennung und Unterstützung für ihre Arbeit.
Vom 15.-17. Oktober tagt die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes in Bamberg. In seinem Grußwort betonte Diözesan-Caritasdirektor Helmar Fexer die soziale Bedeutung bezahlbaren Wohnraums. Das Caritas-Jahresthema 2018 "Jeder Mensch braucht ein Zuhause" sei seit vielen Jahren zentral für den Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg. Kombiniert mit Quartiersmanagement habe er zusammen mit Erzbistum Bamberg und dem kirchlichen Wohnungsunternehmen Joseph-Stiftung 340 Wohnungen geschaffen.
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg kritisiert, dass mehr als die Hälfte der 861 Millionen Euro, die Bayern im Rahmen des Gute-KiTa-Gesetzes vom Bund erhält, in die Verringerung der Kita-Gebühren fließt. „Die katholischen Experten hätten sich einen deutlicheren Schwerpunkt auf die Verbesserung der Betreuungsqualität gewünscht“, sagt Hildegard Thoma vom Referat Kindertagesbetreuung.
Ursula Kundmüller ist von Erzbischof Dr. Ludwig Schick zum 1. November 2019 zur neuen stellvertretenden Diözesan-Caritasdirektorin ernannt worden. Sie bildet mit dem Diözesan-Caritasdirektor den zweiköpfigen Vorstand des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg. Das hat Weihbischof Herwig Gössl, der Aufsichtsratsvorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes, gestern bei einer Veranstaltung im Bistumshaus St. Otto in Bamberg bekannt gegeben.
Die Bereitschaft sich ehrenamtlich zu engagieren, ist bei jungen Leuten oftmals gegeben, doch fehlt vielen schlichtweg eine Vorstellung, wo und wie sie helfen können. Hier setzt das Freiwillige Soziale Schuljahr (FSSJ) an: Es unterstützt die Schüler durch Vorschläge für einen Einsatz. Nachweislich fördert das FSSJ, das in Stadt und Landkreis Bamberg vom Freiwilligenzentrum CariThek organisiert wird, das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen. Mit dem Start in das neue Schuljahr besteht auch wieder die Möglichkeit, sich für ein Freiwilliges Soziales Schuljahr anzumelden.
„Digital ist nicht egal“, zitierte Weihbischof Herwig Gössl das Motto des Gottesdienstes, um dann zu korrigieren: „Aber Analog hat Priorität. In der analogen Welt leben wir. Hier werden die Lebensmittel erzeugt, die uns ernähren. Hier leben wir Beziehungen. Hier spüren wir die Not anderer Menschen.“ Zu Beginn des bistumsweiten Auftaktgottesdienstes zur Caritas-Sammlung in der Pfarrkirche von Steinwiesen hatte Cornelia Thron beschrieben, wie die Caritas Kronach digitale Technik zum Wohl der Patienten erprobt.
Die Stärkung der Finanzkompetenz von Jugendlichen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Präventionsarbeit
Seine Lebenserfahrung, berufliche Kompetenzen oder den Erfahrungsschatz aus privaten Hobbies weitergeben: das kann man auch ehrenamtlich. Denn freiwillige Initiativen sind für solches Wissen dankbar. Älteren Menschen, die sich in dieser Weise engagieren wollen, bietet die Seniorenakademie die kostenfreie Fortbildung zum „seniorTrainer/in –Erfahrungswissen für Initiativen“ an.
In Bayreuth Stadt und Landkreis gibt es viele Ehrenamtliche, die sich für geflüchtete Menschen engagieren. Ihre Zeit, Kraft und Motivation schenken sie dabei diesen Menschen und tragen damit auch einen Großteil für gelungene Integration in unserer Gesellschaft bei.